„Heide Schimke versteht die Erde als Großorganismus, der über seine Oberfläche atmet und sich stets wandelt. So entwickelte sie ein Interesse für strukturelles Sehen. Sie spürt Veränderungen, Verschiebungen und Metamorphosen in der Natur auf, um sie in ihre Arbeit zu transformieren. Die verkörperlichte Reproduktion von Naturerfahrung und der Prozess des Tuns ist das Zentrum ihrer Arbeiten. Die gewünschten Formationen aus Farbdichte, Leerständen und Transparenz lassen das Universelle und Kosmische erahnen.“

Sandra Winiger
Kunsthaus Zug, Zürich/Schweiz